Erlebnisse,  LieblingsLAND,  LieblingsTOUREN,  Reiseplanung,  Reiserouten

Fotosafari in Namibia – Reisebericht 2024

Wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag wird in den nächsten Tagen ergänzt – es lohnt sich also immer mal wieder reinzuschauen! Ich brauche noch etwas Zeit, um alle Bilder zu bearbeiten, die Texte zu erstellen und das ganze zu veröffentlichen.

Jetzt bin ich schon ein paar Tage zurück von meiner Fotosafari in Namibia und hänge in Gedanken aber immer noch in dieser Reise fest. Zum Glück habe ich über 6000 Bilder mitgebracht und kann beim Bearbeiten der Bilder noch in Erinnerungen schwelgen. Damit ihr nicht so lange warten müsst, habe ich schon einmal mit diesem Blogbeitrag angefangen. Ich werde ihn nach und nach mit Bildern und Texten ergänzen.

Wenn ihr Fragen zur Fotosafari in Namibia habt, dann schreibt mir gerne! Ich antworte euch immer gerne und kann eure Fragen dann direkt für alle Leser*innen im Blogbeitrag zu beantworten.

Meine Fotosafari 2024 in Namibia

Als ich die Ausschreibung zur Fotosafari bei Beppo von Focuswelten und Olli von Buschmann Safaris auf der Website gesehen habe, wusste ich direkt:

Die Reise ist es!

Zum einen, weil es eine Campingreise ist. Trotz zahlreicher Namibiareisen hatte ich zuvor noch nie gecampt. Aber schon lange hatte ich mit dem Gedanken gespielt, mal campen zu gehen. Was gibt es also besseres als „betreutes campen“?

Zum anderen führte die Reise ins Kaokofeld und Hartmanntal– auch dort war ich noch nie und die Chancen diese Orte auf eigene Faust und ohne Camping zu besuchen sind dann doch eher gering. Noch ein Punkt der die Reise immer attraktiver machte.

Ausschlaggebend war aber, dass ich total gerne fotografiere, es aber viel zu selten mache. Außerdem wollte ich meine Kenntnisse vertiefen. Warum also nicht direkt mit Gleichgesinnten für drei Wochen tief in die Thematik eintauchen? Im Rahmen der Fotoreise konnte ich ganz in Ruhe fotografieren und mir die Zeit nehmen, um auf das richtige Licht und Motiv zu warten. Außerdem hatte ich die Chance jederzeit um Hilfe zu bitten und Feedback zu bekommen. Das i-Tüpfelchen waren die gemeinsamen Fotoworkshops am Abend.

Ingesamt sind wir drei Wochen durch Namibia gereist. Dabei hat sich unsere Reise thematisch in die folgenden sechs Bereiche aufgeteilt:

  • Sossusvlei
  • Spitzkoppe
  • Trockenflüsse
  • Hartmanntal
  • Epupa & Himba
  • Etosha

Wir waren sechs Gäste, also eine angenehm kleine Gruppe. Unser Reiseführer war Olli von Buschmann Safaris und die fotografische Leitung hatte Beppo von Focuswelten. Die Route war so gewählt, dass wir immer zur perfekten Lichtstimmung Fotos machen konnten. Deshalb sind wir auch öfter mal 2 oder sogar 3 Nächte an einem Ort geblieben.

Tagsüber haben wir die Fahrtstrecken gemeistert oder neue Fotospots gesucht. Am Morgen und Abend das beste Licht für das Fotografieren genutzt. Während der Reise hatten wir mehrere Fotoworkshops zu verschiedenen Themen, wie zum Beispiel Belichtung, Portraits, Blitzen, Nachthimmelfotografie oder auch Lightroom Mobile. Außerdem hatten wir auch eine Bildbesprechung, bei der wir individuelles Feedback und Verbesserungsvorschläge für unsere Bilder bekommen haben.

Während der gesamten Reise konnten wir Beppo über die Schulter schauen und alle unsere Fragen stellen. Es war auch super spannend zu sehen welche Perspektiven er nutzt und welche Motive er entdeckt. Da habe ich viel Neues gelernt und jetzt liebe ich auch mein Weitwinkelobjektiv. Besonders praktisch war, dass auch Olli ein leidenschaftlicher Fotograf ist und wir ebenfalls von seiner Erfahrung profitieren konnten.

Unsere Gruppe war super – ich hatte zuerst Angst vor der Gruppenreise (Hummeldumm lässt grüßen), aber wir haben uns wirklich gut verstanden und immer unterstützt. Die Zelte haben wir immer gemeinsam auf- und abgebaut und beim Kochen hat auch jeder seine Aufgaben erfüllt. Ich würde das Abenteuer Gruppenreise auf jeden Fall noch einmal wagen.

Meine Ausrüstung

Vor der Reise haben wir eine ausführliche Liste mit der benötigten Ausrüstung bekommen. Dabei waren aber auch viele Punkte optional. Hier einmal in Kürze meine Ausrüstung. Welches Kameramodell ihr zum Fotografieren in Namibia nutzt, ist natürlich Geschmackssache bzw. auch eine Geldfrage.

Ich hatte dabei:

  • 2 Kamerabodies (Nikon D500 und Nikon D80)
  • 1 mittleres bis starkes Teleobjektiv 100-400mm, f 5,0-6,3
  • 1 leichtes, aber lichtstarkes Teleobjektiv 70 – 200mm, f 2,8
  • 1 Weitwinkelobjektiv, 12-24mm
  • 1 Drohne DJI Mini 3 Pro
  • 1 Stativ
  • 1 Gorillapod (super hilfreich)
  • 1 GoPro (habe ich garnicht verwendet)
  • Ganz wichtig: Kamerareinigungsset

Wichtig: Es ist nicht nötig eine neue Kamera oder neue Objektive für eine Fotoreise zu kaufen. Nutzt das Equipment, welches ihr zuhause habt und mit dem ihr euch auskennt. Ich habe auch meine ganz normalen Kameras und Objektive verwendet.

Aber an dieser Stelle möchte ich schon einmal meine Empfehlung für meinen Kamerarucksack aussprechen. Ich habe mir vor der Reise den Lowepro Tactics 450W* gegönnt und bis absolut begeistert. Es passt alles rein und durch die drei Öffnungen kann ich jederzeit schnell die Drohne oder Kamerabodies rausholen. Es ist außerdem noch Platz für mein Tablet. Besonders praktisch finde ich die Möglichkeit Außen am Rucksack das Stativ und auch eine Trinkflasche anzubringen. Ein kleines Highlight ist der abnehmbare Bauchgurt, so dass du auch nur diesen verwenden kannst, wenn du z.B. den Rucksack stehen lässt, aber deine Trinkflasche und ein Wechselobjektiv mitnehmen möchtest.

Drohne in Namibia
Bild von Susi Baillods

Anreise

Schon am Flughafen habe ich die ganze Zeit Ausschau gehalten: Wer könnte ein Mitreisender sein? Wer hat einen großen Fotorucksack dabei? Doch ich war mir nicht sicher und hab mich auch nicht getraut jemanden anzusprechen.

Alle Infos und meine Tipps für Flüge nach Namibia findet ihr in diesem Blogbeitrag:

Kaum in Namibia gelandet, war ich schnell durch die Passkontrolle und auch meine Reisetasche habe ich ratzfatz bekommen. Olli und Beppo haben mich direkt in Empfang genommen und wir waren uns auf Anhieb sympatisch. Während wir noch auf unsere Mitreisenden warteten, konnte ich schonmal Bargeld wechseln und eine Handykarte besorgen.

Nach einem Frühstück bei Olli ging es auch schon los in Richtung Sossusvlei. Ich war überrascht wie kalt es war! Auf dem Spreetshoogte Pass wehte ein eisiger Wind und ich fragte mich erstmalig, ob ich genug warme Kleidung mit hatte. Tatsächlich war es die ersten Tage eisig kalt und wir hatten minus 4 Grad.

Licht und Schatten fotografieren im Sossusvlei

Insgesamt haben wir drei Nächste auf dem Campingplatz in Sesriem übernachtet. So hatten wir genug Zeit um die Dünen zu jeder Tageszeit zu fotografieren. Natürlich haben wir kurz vor Sonnenuntergang noch die toten Akazienbäume und die leuchtend roten Dünen im Deadvlei fotografiert.

Wir hatten aber auch Glück und haben sowohl einen Oryx als auch einen Springbock direkt oben auf der Kante einer Düne vor einem strahlend blauen Himmel ablichten können. Sie haben perfekt gemodelt und posiert für uns!

Ansonsten haben wir Dünen, Dünen, Dünen und ihre Strukturen in sämtlichen Varianten und Ausschnitten fotografiert. Abgewechselt hat sich das Ganze mit Bäumen und ihren Schatten in jeglichen Fazetten. Die 65km lange Straße zwischen Sesriem und dem Sossusvlei bzw. Deadvlei bietet zahlreiche Fotomotive.

Hier findet ihr meine Galerie mit meinen Lieblingsbildern aus der Gegend rund ums Sossusvlei. Wenn euch ein Bild gefällt, klickt einfach drauf zum vergrößern!

Übrigens: In diesem Beitrag habe ich euch alle Infos rund ums Sossusvlei inkl. einer Karte zusammengestellt!

Fotoparadies Spitzkoppe

Auf Fototour in den Trockenflüssen Hoab, Hoanib und Hoarusib

Endlose Weiten fotografieren im Hartmanntal

Wasserfall Bilder bei Epupa & Himba Portraits

Wildlife Fotos in Etosha

Fazit

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Cookie Consent mit Real Cookie Banner